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Guernsey

Guernsey brilliert mit wilder Schönheit und lädt ein, in ein Wechselbad aus bunten Blumenwiesen, Felslandschaften und stillen Buchten einzutauchen.

Guernsey – Herzlich Willkommen!


Das „Herzlich Willkommen!“ dürfen Sie auf Guernsey wörtlich nehmen. Während die etwa 65.000 Einwohner insbesondere von ihren Nachbarn auf Jersey – freilich mit einem Augenzwinkern – als „donkeys“, als sture, spießige Esel bezeichnet werden, so ist auch der Reisende gern gesehener Gast auf der mit 65 km² (dies ist etwa ein Sechstel Wiens!) großen – und somit zweitgrößten – Insel im Ärmelkanal.

Guernsey ist die Hauptinsel des Bailiwick of Guernsey, zu dem auch Alderney, Sark, Herm sowie weitere nicht zugängliche Eilande und Felsen gehören. Jede dieser Inseln verströmt einen eigenen, individuellen Charakter, der trotz räumlicher Nähe in unterschiedlichste Welten eintauchen lässt, jede einen Besuch wert!

Ausgangspunkt jener Reisen, wichtigste Hafenstadt, Hauptstadt und Heimat etwa ein Drittel der Einwohner Guernseys ist Saint Peter Port, ein richtiges Städtchen mit tatsächlich auch verhältnismäßig viel Verkehr, aber doch zu Recht als schönster Ort auf Guernsey gepriesen. Die Straßen mit den hübschen Häusern ziehen sich an mehreren sanften Hügeln hinauf, während das Hafengebiet mit einer langen Uferzeile einlädt, die malerische Aussicht (nicht nur auf die Yachten!) zu genießen und dem regen Treiben der Fischer beizuwohnen.


Guernsey – schottische Küsten, idyllische Landschaften im Inneren


Dadurch, dass die Inseloberfläche von Süden nach Norden abfällt, ist selbst die Hauptinsel des Bailiwick allein schon zwei Welten in einer! Die Südküste steigt auf knapp 100 Meter an und präsentiert in wilder Schönheit vor allem im Südosten malerische, stille Buchten zwischen dichtbewachsenen Steilhängen und kleineren pittoresken Felsformationen, an denen die Gischt bricht.

Die Küste jedoch, die sich vom Nordosten über Lihou Island hinab in den Südwesten zieht, ist größtenteils flach, hier findet man zahlreiche Sandstrände und von Dünen gesäumte Sandbuchten – hervorzuheben wären hier vor allem die Vazon Bay und Cobo Bay.

Das Landesinnere ist stark zersiedelt, was der Idylle jedoch keine Absprache tut. Weiß getünchte Häuschen und jahrhundertalte Höfe aus Stein werden von Wiesenlandschaften eingesäumt. Das flache Hügelland ist nur spärlich bewaldet, allein im Süden der Küste zu präsentieren sich einige kleine Wäldchen. Gleich ob am Rand der schmalen Straßen oder aus dem Mauerwerk, ob auf den Wiesen oder Steinlandschaften: es blüht und wuchert bunt auf Guernsey!


Guernsey – der Weg ist das Ziel


In lächerlichen zwei Stunden lässt sich die Insel mit dem Auto umrunden, wohl noch schneller, würden die schmalen Straßen mit ihren teilweise furchterregenden engen Kurven nicht lautstark von einer derartigen Fahrweise abraten. Auch mittels öffentlichem Nahverkehr kommt der Einheimische wie der Besucher gut herum: Busse fahren selbst entlegene Winkel der Insel an, und welche nicht angefahren werden, können binnen weniger Minuten zu Fuß erreicht werden. Sie erinnern sich – die wahre Größe Guernseys liegt nicht in seiner Fläche begriffen!

Nachdem jedoch Guernsey dem Sprichwort „der Weg ist das Ziel“ mehr als nur gerecht wird, bietet sich mit Rad oder Moped, das in Saint Peter Port entliehen werden kann, ein intensiveres Entdecken an. Die Wege sind nicht weit und weitestgehend eben, sodass auch weniger geübte Radfahrer mühelos in die Inselwelt sprichwörtlich eintauchen können – immerhin bietet Guernsey genügend Gelegenheiten, wo eine kurze Rast definitiv angebracht ist!


Guernsey – Haben Sie gewusst …?


Drei Besonderheiten – so unterschiedlich sie auch sind – möchten wir Ihnen zum Suchen, Entdecken und vielleicht auch Kosten ans Herz legen!

Bereits den Anflug auf Guernsey können Sie nützen, um eines der Markenzeichen der Insel von der Luft aus zu entdecken: Diamanten. Allerdings nicht solche, die geschliffen so manchen Finger, Ohr oder Hals zieren, sondern Gewächshäuser, die dem Pflanzenwachstum auf Guernsey etwas auf die Sprünge helfen – ist Guernsey im Durchschnitt immerhin etwa 2 Grad kühler als Jersey, das etwas tiefer im schützenden Golf von St. Malo liegt.

Apropos Pflanzen: Zum Wahrzeichen von Guernsey wurde eine rötlichblühende Lilie, die es hier erst seit wenigen hundert Jahren gibt. Der Legende nach strandete 1659 auf dem Heimweg aus Japan ein holländisches Schiff – dabei seien für Holland bestimmte Kisten mit Zwiebeln der Nerine sarniensis an der Westküste der Insel angespült worden. Sarnia war der Name Guernseys in der Zeit des Römischen Reichs, und auch wenn erste Belege für eine in Europa gezüchtete Guernseylilie aus Paris stammen, so wurde doch Guernsey zum Zentrum der Zucht von Nerine-Arten.
Zwar nicht von Lilien, doch aber von der reichen Vegetation ernähren sich die Guernsey-Rinder. Es handelt sich um eine milchbetonte Rasse mit blassem bis braunem Fell, die nicht nur ob der Qualität ihrer goldgelben, fettreichen und dadurch außerordentlich geschmackvollen Milch einen guten Ruf haben, sondern dank des hohen Beta-Carotin-Gehalts der Milch auch noch das Erkrankungsrisiko bestimmter Krebsarten reduzieren. Wohl bekomms!

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